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2024-09-03

SPD dis­ku­tiert Her­aus­for­de­run­gen der Wolfs­po­li­tik in Dwergte

SPD dis­ku­tiert Her­aus­for­de­run­gen der Wolfs­po­li­tik in Dwergte
2024-09-03

Wiard Sie­bels im Gespräch mit Bür­ger­initia­ti­ve Wolfs­freie Dörfer

Dwerg­te – Auf Ein­la­dung des ehe­ma­li­gen Land­tags­kan­di­da­ten Jan Oskar Höff­mann und SPD-Orts­ver­einvor­sit­zen­den Mar­cel Nie­mann besuch­te der par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­füh­rer der SPD-Land­tags­frak­ti­on, Wiard Sie­bels, den Land­kreis Clop­pen­burg. In Dwerg­te tausch­te er sich mit Ver­tre­tern der ört­li­chen Kreis-SPD sowie dem Ver­tre­ter der Bür­ger­initia­ti­ve Wolfs­freie Dör­fer, Mat­thi­as Abeln, inten­siv über die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen im Umgang mit dem Wolf aus.

Der Aus­tausch war geprägt von kon­struk­ti­ven Gesprä­chen, in denen Mat­thi­as Abeln, selbst Schaf­züch­ter, über sei­ne Erfah­run­gen mit der Wolfs­po­li­tik berich­te­te. „Es ist posi­tiv zu sehen, dass sich in der Wolfs­po­li­tik eini­ges bewegt hat. Ent­schä­di­gun­gen wer­den mitt­ler­wei­le schnel­ler aus­ge­zahlt, und auch die Büro­kra­tie wur­de redu­ziert. Aber es bleibt noch viel zu tun”, so Abeln. Er wies dar­auf hin, dass der­zeit 49 Wolfs­ru­del in Nie­der­sach­sen aktiv sind, zusätz­lich zu wei­te­ren Ein­zel­wöl­fen und Paa­ren, die in der Regi­on unter­wegs sind.

v. l. Chris­tia­ne Pries­ter, Mar­cel Nie­mann, Frank Tesch­ner, Mat­thi­as Abeln, Jan Oskar Höff­mann, Wiard Siebels

Trotz die­ser Fort­schrit­te beton­te Abeln, dass die Bestim­mung des tat­säch­li­chen Scha­dens­um­fangs, den der Wolf anrich­tet, oft schwie­rig ist. „Die Schä­den beschrän­ken sich nicht nur auf direk­te Angrif­fe. Vie­le Tie­re gera­ten in Panik, lau­fen bis zur völ­li­gen Erschöp­fung davon oder erlei­den gar einen Herz­in­farkt, wenn es zu einem Wolfs­über­fall kommt. Sol­che indi­rek­ten Fol­gen sind manch­mal schwer nach­zu­wei­sen, um eine voll­stän­di­ge Ent­schä­di­gung zu erhal­ten”, erklär­te Abeln wei­ter. Die­se zusätz­li­chen Belas­tun­gen erhö­hen den Druck auf die Wei­de­tier­hal­ter erheb­lich und ver­deut­li­chen die Not­wen­dig­keit wei­te­rer Anpas­sun­gen in der Wolfspolitik.

Wiard Sie­bels unter­strich wäh­rend des Tref­fens die Not­wen­dig­keit eines regio­na­len Bestands­ma­nage­ments für den Wolf in Nie­der­sach­sen. Er hob her­vor, dass hin­sicht­lich der Not­wen­dig­keit eines Bestands­ma­nage­ments auch unter den demo­kra­ti­schen Par­tei­en weit­ge­hend Kon­sens bestehe. “Was uns hin­dert sind die euro­pa­recht­li­chen Vor­ga­ben durch den zu hohen Schutz­sta­tus für den Wolf., so Sie­bels. „Des­halb müs­sen wir gemein­sam auf euro­päi­scher Ebe­ne dafür sor­gen, dass eine regio­na­le Steue­rung durch Beja­gung mög­lich wird.” Der Bestand des Wol­fes an sich sei ja nicht mehr gefähr­det, so Sie­bels. Nie­der­sach­sen ste­he hier vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen, man brau­che vor Ort mehr Hand­lungs­spiel­raum. „Die Lan­des­re­gie­rung setzt sich daher dafür ein, dass es auf euro­päi­scher Ebe­ne end­lich zu den not­wen­di­gen Ände­run­gen kommt, um eine wirk­sa­me Regu­lie­rung zu ermöglichen.”

Mar­cel Nie­mann, SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Gemein­de Mol­ber­gen, beton­te die Wich­tig­keit eines prag­ma­ti­schen Ansat­zes im Umgang mit dem Wolf. „Wir müs­sen die Sor­gen der Wei­de­tier­hal­ter ernst neh­men und gleich­zei­tig einen Aus­gleich zwi­schen Natur­schutz und land­wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen fin­den. Es ist ent­schei­dend, dass wir die betrof­fe­nen Land­wir­te unter­stüt­zen und gleich­zei­tig die not­wen­di­gen Schrit­te ein­lei­ten, um die Wolfs­po­pu­la­ti­on zu regu­lie­ren”, erklär­te Niemann.

Mat­thi­as Abeln sprach auch die Pro­ble­me an, die er als Schaf­züch­ter auf­grund der Blau­zun­gen­krank­heit hat. Die­se Virus­er­kran­kung, die durch Insek­ten über­tra­gen wird, stellt eine erheb­li­che Bedro­hung für Schaf­her­den dar. Abeln berich­te­te von den Schwie­rig­kei­ten, aus­rei­chend zuge­las­se­nen Impf­stoff zu erhalten.

Am Tref­fen nah­men neben Wiard Sie­bels auch die Kreis­vor­sit­zen­de der SPD Clop­pen­burg, Chris­tia­ne Pries­ter, Vor­stands­mit­glied Frank Tesch­ner und der ört­li­che Orts­ver­eins­vor­sit­zen­de Mar­cel Nie­mann teil. Auch Jan Oskar Höff­mann, stell­ver­tre­ten­der Kreis­vor­sit­zen­der der SPD Clop­pen­burg, war vor Ort und zeig­te sich erfreut über den Besuch: „Wir freu­en uns über den Besuch von Wiard Sie­bels und dass es gera­de für unse­re Land­wir­te und Betrof­fe­nen vor Ort hilf­reich ist, sol­che Brü­cken nach Han­no­ver zu schlagen.“Der Aus­tausch bot den Teil­neh­mern die Gele­gen­heit, kon­kre­te Pro­ble­me anzu­spre­chen und mög­li­che Lösun­gen zu erör­tern, und ver­deut­lich­te erneut, wie wich­tig es ist, den Dia­log zwi­schen Betrof­fe­nen und poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­gern auf­recht­zu­er­hal­ten und zu vertiefen.

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