Sozialministerin Rundt informiert sich beim Demenzzentrum Molbergen

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v.l.: Theo Bruns, Detlef Kolde, G.Hollenstein, Frau Fasel, Bgm. Ludger Möller,MdL Renate Geuter und die Angehörigen.

Im Demenzzentrum Molbergen finden seit mehr als fünf Jahren schwer- bis schwerstdemenziell veränderte Menschen einen Pflegeplatz. Ergänzt wurde das Angebot vor einigen Jahren um 14 Tagespflegeplätze. Die Einrichtung genießt wegen der hohen Qualität der dort geleisteten Arbeit in der gesamten Region eine beträchtliche Wertschätzung.

Das umfassende Betreuungs- und Dienstleistungsangebot soll den dort lebenden Menschen Sicherheit und Kontinuität garantieren, die Einbeziehung der Angehörigen bildet einen wichtigen Schwerpunkt der Arbeit.

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt informierte sich am vergangenen Freitag vor Ort über dieses spezielle Betreuungskonzept und die besondere architektonische Gestaltung, die Teil dieses Versorgungsangebotes ist.

Dabei wurde sie begleitet von der Landtagsabgeordneten Renate Geuter, dem Bürgermeister der Gemeinde Molbergen, Ludger Möller, sowie Theo Bruns von der SPD Molbergen und dem SPD-Kreisvorsitzenden Detlef Kolde.

Neben der Information über diese besondere Einrichtung tauschte sich die Ministerin auch mit der Einrichtungsleiterin, Frau Fasel und dem Geschäftsführer des Betreibers, G. Hollenstein über die Veränderungen, die sich durch das aktuelle Pflegestärkungsgesetz für die Einrichtung ergeben, aus. Die Situation der Nachwuchsgewinnung im Pflegebereich wurde umfassend diskutiert. In diesem Zusammenhang wiesen die Vertreter des Demenzzentrums auf ihre positiven Erfahrungen hin, Beschäftigen in der Altenpflege im Rahmen der Umschulung einen qualifizierten Abschluss zu ermöglichen.

Gegenstand des Gespräches war auch die beabsichtigte Umstellung auf eine generalistische Pflegeausbildung, die die Chance bieten soll, die Rahmenbedingungen gerade für die Beschäftigten im Altenpflegebereich zu verbessern und damit die Attraktivität dieses wichtigen Berufes zu steigern.

Einig waren sich alle Gesprächsteilnehmer in ihrer Wertschätzung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege, die eine hochanstrengende und wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft verrichten.

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