Abstimmung zum Bau des Schlachthofes „Bresaole Pini“

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Der SPD Ortsverein Molbergen bittet um Ihre Abstimmung zum geplanten Schlachthof in Molbergen. Wir waren von Start an dagegen und werden auch weiterhin gegen den Schlachthofbau angehen.

  • 25.000 Schweine täglich bedeuten unter anderem zusätzliche Belastungen für unser Klärwerk, deren Kapazitäten werden keineswegs ausreichen. Schon jetzt haben wir mit äußerst hohen Nitratwerten im Landkreis Cloppenburg zu kämpfen. 
  • Mit den 400 Schweinetransporten täglich würde unser Dorf in einem Verkehrschaos versinken. Viele LKW Fahrer werden Abkürzungen durch die Dorfmitte statt der offiziellen Wege bevorzugen.
  • 2.500 Arbeitsplätze stehen zur Debatte. In dieser Branche ist bekannt, dass oftmals Leiharbeiter aus dem Osten eingesetzt werden. Molbergen ist für seine hohe Integrationsrate bekannt, doch in einem 9.000 Einwohner-Dorf gleich 2.500 Einwohner auf einen Schlag zu integrieren scheint unmöglich. In Molbergen eine Mietwohnung zu finden ist schon jetzt eine Lotterie, trotz der vielen Neubauten. Auch die Schulen und Kindergärten geraten an ihre Grenzen.
  • Nach Experten wird die Gemeinde an Gewerbesteuer wohl kaum bis gar nichts sehen.

Sie haben die Möglichkeit einmalig abzustimmen!

 

Wünschen Sie den Schlachthof "Bresaole Pini" in Molbergen?

27 Gedanken zu „Abstimmung zum Bau des Schlachthofes „Bresaole Pini“

      1. Es bringt molbergen kein Vorteil in der Wirtschaft, es entstehen auch keine Neuen Jobs dadurch. Also bin ich der Meinung das wir es nicht brauchen. Außerdem sollten wir mal nicht Burke vergessen, die machen das sehr gut und das Reicht aus für uns. Die Bürger von Molbergen davon nichts.

      1. Wo was reingeht muss auch wieder was rausgehen. Des Weiteren entstehen auch Abfälle, die irgendwo hinmüssen. Und längst nicht jeder LKW wird voll beladen. Das ist auch aus anderen Branchen bekannt.

    1. Wo was reingeht muss auch wieder was rausgehen. Des Weiteren entstehen auch Abfälle, die irgendwo hinmüssen. Und längst nicht jeder LKW wird voll beladen. Das ist auch aus anderen Branchen bekannt.

    2. Du hast von LKW-Ladungen leider keine Ahnung. Ein Schlachtschwein wiegt ca. 90 – 110 kg. Ein großer Lastzug für Lebend-Tiere hat eine Nutzlast zwischen 15 und 20to bei voller Auslastung. Jetzt kannst Du rechnen. Neben den lebenden Tieren müssen aber auch Schweinehälften, Restfleisch und Knochen für die Tierverwertung, Kadaver, unverwertbare Innereien wie Därme einschl. Kot entsorgt werden. Dann kommst Du auf 600 – 800 LKWs pro Tag.

    1. So sieht’s aus!Die sollten lieber mal eine Fußgänger Ampel bei der Evangelischen Kirche aufstellen!!!Das wäre für unsere Kinder sowohl,als auch für unsere älteren Mitmenschen sinnvoll!!!Den Schlachthof braucht kein Mensch!😷

  1. Warum wollen Sie keinen Schlachthof in der Region, Viehtransporte über weite Entfernungen wollen Sie doch auch nicht. Sind Sie da nicht etwas inkonsequent?

    1. Wir sind mehr als gut versorgt und haben genug Abnehmer in der Region. Mit dem neuen Schlachthof befürwortet man eher lange Transportwege.

  2. Bevor hier ungelegte Eier zerschlagen werden sollten zuerst die Fakten vorhanden sein!
    Alle, die von vornherein gegen alles sind sollten auch Vorschläge machen wie es in Molbergen weitergehen soll! Molbergen will keine Windkraftanlagen weil der Strom ja aus der Steckdose kommt. Schlachthöfe sind nicht gewünscht weil die billigen abgepackten Schnitzel eh bei Aldi und Lidl in der Kühlung liegen.
    Molbergen ist in der glücklichen Situation sich Arbeitgeber nach belieben auszusuchen und die SPD in Molbergen ist so sozial, dass keine Malocher aus Osteuropa hier wilkommen sind. Ich möchte behaupten, dass Firmen im Molbergen weder Putenfleisch noch Spargel oder Erdbeeren produzieren könnten, wenn es diese „unerwünschten Leiharbeiter“ nicht geben würde! Hoffentlich kann die Gemeinde in Zukunft noch billige Bauplätze (die fast alle mit Wohngeld oder anderen Beihilfen finanziert werden) anbieten. Das Industriegebiet in Molbergen eignet sich auch viel besser für nutzlose Hallen auf denen Fotovoltaikanlagen montiert werden oder für weitere Kirchen. Eine Moschee mit Minarett hätte doch auch was. Da könnte man doch auch ganz gut die Bekenntnisschule oder den gewünschten Friedhof unterbringen! Es ist auf jeden Fall alles besser als in Molbergen Arbeitsplätze zu schaffen.

    1. Fakten, wie zu Arbeitsverträgen wären schön, aber es kommt nichts.
      Wir wollen Arbeitsplätze schaffen, aber nicht zu jedem Preis. Viele seriöse Unternehmer haben mit Molbergen in den letzten Jahren ihr neues Domizil gefunden und das das hält weiterhin an, zum Glück. Wir wissen dass diese Unternehmen hunderte unbefristete Arbeitsplätze schaffen und Gewerbesteuer bei uns eingeht.
      Gegen die bekannten „leeren Hallen“ sind wir damals als SPD ebenfalls angegangen. Wir versuchen alles um solche skandalöse Zustände zu verhindern, doch im schwarzen Rat gibt es Kollegen die sehen einiges anders, leider.
      Fakt ist der Schlachthof würde uns so einige Probleme bereiten und nicht nur für Molbergen, denn der gesamte Landkreis Cloppenburg hat mit dem Wohnungsmarkt zu kämpfen und muss neue Domizile schaffen. Die Leiharbeiter würden die Situation weiter erschweren, da diese kreisweit eine Wohnung suchen würden.

    2. Hallo Heinblöd,

      Dein Name „bürgt für Qualität“!

      Ich habe selten so ein unqualifiziertes Gemänge gelesen. Fehlt nur noch den Segen von Merkel, Seehofer, Papst/Kirchen und Konsorten.
      Vielleicht wäre es sinnvoll, Du würdest mal sachlich und nicht nur unqualifiziert polemisch das Thema angehen! Von qualifizierten Arbeitsplätzen und Nutzen für Molbergen träumst Du leider nur.

      MfG

  3. Ich bin gegen Schlachthof. Aber, Garrel hat 3 Schlachthöfe und niemand stört. Grundwasser ist nicht verseucht. Vielleicht ist die Angst der Molberger unbegründet. Übrigens, SPD ist dagegen, CDU hält sich zurück. Ich denke, Schlachthof wird allen klugen CDU-Wählern einen Denkzettel verpassen. ENDLICH!!!

    1. Es ist bekannt dass unser Landkreis bundesweit die höchsten Nitratwerte hat und etwas dagegen unternommen werden muss. Somit hat nicht nur Molbergen Angst vorm Schlachthof sondern der gesamte Landkreis Cloppenburg! Ein Schlachthof in dieser Größe würde dies nicht gerade reinigen. 😉

  4. Schrecklich! Also dann kommen zu dem 400 LKW Bewegungen (200 mal hin und her) ja noch 6000 PKW Bewegungen (hin und her von 2500 Beschäftigten plus Service, Zulieferer, Veterinäre etc.) hinzu. Das geht gar nicht!

  5. Klingt doch alles sehr vernünftig, Investitionen in Infrastruktur (vorhandene erneuerbare Energien werden genutzt, dazu neue Kläranlage, Strassen, Wohnraum, Datenautobahn), umweltgerechte, hochmoderne, vorbildliche Fleischerei , Veterinäre, Service, aufblühender KFZ-Handel in bisher leerstehenden Hallen , viele neue Arbeitskräfte, darunter bestimmt viele neue SPD-Wähler. Den ersten Spatenstich an diesem Vorbildprojekt läßt sich Barbara Hendricks sicherlich nicht nehmen. Macht sicherlich mehr Sinn wie eine ungenutzte Kreuzfahrtsteckdosim Hamburger Hafen mit Millionen zu fördern…

  6. Diese Schlachthofanfrage dieser Italiener ist eindeutig unseriös, volks-/betriebswirtschaftlich,steuer-/sozialpolitisch völlig unsinnig. Auf deutsch gesagt: Der letzte Scheiß, den niemand braucht.
    Daß sich der Bürgermeister und der Gemeinderat Molbergen (nach Absage von Landrat, Kreistag und div. Gemeinden) darauf einläßt, zeigt
    deutlich, daß es nicht um eine Fürsorge für die Allgemeinheit in Molbergen, sondern nur um Einzelinteressen der hauptsächlich CDU- und Zentrums-Mitglieder geht. Pfui! Schämt Euch!

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